Saturday, June 11, 2011

Linguistic Games Tester

Ich bin ja hier im Rahmen eines Working Holiday Visums.
Ja, da steht WORKING mit drin...also habe ich mich im Laufe der letzten Woche und vor allem am Wochenende noch möglichen Summer Jobs umgesehen.
Dabei bin ich auch auf eine Anzeige der Zeitarbeitsfirma randstad gestoßen, die für einen ihrer Kunden deutschsprachige Computerspieler sucht. Also hab ich Montag nachmittags meinen Lebenslauf ge-emailt. Dienstag früh dann ein Anruf der Zeitarbeitsfirma, ob ich denn heute nicht noch vorbeikommen könnte um einen Eignungstest bei ihnen zu machen. Gesagt getan. Der Test hatte einen Word, Excel und PowerPoint Abschnitt, so wie einen Grammatik- und Rechtschreibtest (English). Nach einem kurzen Interview mit meinem "Betreuer" wurde mir dann mitgeteilt, dass ich voraussichtlich am nächsten Tag (Mittwoch) einen "Deutschtest" und Job-Interview bei der eigentlichen Firma, einem Dienstleister in der Computerspiele-Branche haben werden.
Mittwoch, 2:10 pm. Das Job-Interview ist um 2:30pm. Deutsche Pünktlichkeit verlangt es aber, dass ich mehr als nur rechtzeitig im diesem 8-stöckigen Gebäude bin. Wenigstens ist die Lobby klimatisiert - am Mittwoch hatte es gut 31 Grad und über 60% Luftfeuchtigkeit.
Und in der Lobby seh' ich einen jungen Mann mit Rucksack (ich hatte auch einen), der langsam durch die Gegend läuft (so wie ich), als wenn er die Zeit bis zu einem Termin totschlagen will (so wie ich). Ich denk mir noch, dass wird wahrscheinlich auch n Deutscher sein (so wie ich), der sich auf die Stelle beworben hat und zu fr üh da ist. Keine 15 Minuten später sitzen wir wirklich gemeinsam im "Recruitment Room" von Babel Media und arbeiten uns durch den Deutschtest. Klischee erfüllt, liebe Deutsche, überpünktlich und als Mann immer mit Rucksack unterwegs.
Der Deutschtest war ganz ok, man musste ein paar Übersetzungen durchführen, einen Spiegel-Artikel auf Rechtschreibfehler untersuchen, und ein paar Grammatik-Übungen machen...Lange rede kurzer Sinn.. auch wenn man es kaum glauben mag, ich habe den Deutschtest BESTANDEN! :)
Am Montag beginnt mein 3-tägiges Jobtraining (wird bezahlt), wenn ich das bestehe, werde ich bis Ende Juli tatsächlich Computerspiele spielen, und dabei auf mögliche Übersetzungsfehler achten und diese dann korrigieren. Kunden von Babel Media sind unter anderem EA Sports... vllt kann ich ja an Fifa 2012 arbeiten ;) Ich weiß aber noch nicht ob ich an PC-Spielen, Wii oder Playstation arbeiten werden.. Wird sich zeigen...

Heute gehts in die Innenstadt, ein Navi-Gerät kaufen (wir fahren nächstes Wochenende nach Boston!!), außerdem ist die Formel 1 "in town", und... das festival de la bière... yummy...


C'est fini!

Was sich nicht alles in 4 Wochen so tut...
Vor gut einer Woche hatte ich meinen letzten "Schultag" an der ILSC. Die 4 Wochen Intesiv-Sprachkurs gingen schon verdammt schnell vorbei.
Vormittags wurden die "Grundlagen" gelegt, das Ziel am Nachmittag war die Grundlagen dann in verschiedenen Kursen wie Kultur und Gesellschaft, Kino, Vokabel- oder Schreibkurs, etc. anzuwenden.
Da die Schule mit sog. Sessions arbeitet, werden alle 4 Wochen (Neu-)Einteilungen in die jeweiligen Kurse vorgenommen. Ich bin genau in der Mitte einer solchen Session angekommen, hatte deshalb in den ersten zwei Wochen vormittags Intermediate 1, und Nachmittags Conversation et Vocabulaire (je 90 Minuten). Der Vormittagskurse von 9-12 war wirklich gut, und hat mein Schulfranzösisch wieder aufgefrischt. Die beiden Nachmittagskurse waren "comme si comme ça" - eigentlich ganz interessant, aber dann doch sehr von der Tagesform der Kursmitglieder abhängig. Manchmal war das schon sehr zäh und so richtg viel gelernt hab ich in diesen Kursen auch nicht.
Für die zweiten zwei Wochen wurde ich dann in einen höheren Kurs am Vormittag versetzt, (Intermediate 2) , und nachmittags hatten ich dann die Kurse "Ecriture" und "Kultur und Gesellschaft". Der Schreibkurs war - sagen wir mal so - speziell. Wir haben unter anderen Fabel und eine Kurzgeschichte über Toiletten schreiben sollen...naja. Der Kulturkurs war gut, auch weil wir ein bisschen über die Quebec-Kultur erfahren haben.
Alles in allem glaube ich, dass die 4 Wochen genau richtig waren. Viel länger hätte ich es glaube ich nicht mehr ausgehalten, da das Tempo vor allem in der zweiten Session nicht mehr so hoch war und man nicht mehr wirklich viel neues gelernt hat. Nichtsdestoweniger gilt es jetzt, dass wiedergelernte vor allem mündlich anzuwenden...

Sunday, May 22, 2011

Une Visite au Parc Olympique, île Sainte-Hélène et Parc Mont-Royal. Ça marche!

Anhand dieses Blog-Titels konnte ich alle französischen Accents einsetzen: ´,`, ç und ˆ!

Gestern war endlich mal das Wetter schön genug um ein paar Highlights der Stadt Montréal zu besichtigen...Los ging's mit dem Olympiapark, der mich dann doch stark an den Olympiapark in München erinnerte (die Olympischen Sommerspiele fanden 1976 in Montréal statt).

Im Olympiapark befindet sich auch der Biodome, in dem den Besuchern vier unterschiedliche Ökosysteme gezeigt werden: Die Tropen, der Laurentian Forest, St. Lawrence Marine Ecosystem und die Artik/Antartik (siehe hier). Leider war gestern die Artik/Antartik geschlossen, weil das Dach ein Leck hatte - anscheinend wollte der Biodome Mitgefühl mit den Schalker Pokalsiegern zeigen. Dafür gab's dann Nachlass auf den Eintritt und eine Birds of Pray - Vogelshow mit Eule, Hawk und Eagle...Alles in allem sehr interessant und kurzweilig.

Mit der Metro gings dann raus auf die île Sainte-Hélène...

Nach einem kurzen Abstecher zur Formel1-Rennstrecke auf der île Notre-Dame ging es über die schönen Parkanlagen der St Helen's Island wieder zurück Richtung Berri-UQAM und dem Quartier Latin für einen späten Mittagssnack.

Am späten Nachmittag machten wir uns dann noch auf den Weg zum Mont-Royal.

Vom Hochplateau des Mont-Royals hat man einen wunderschönen Ausblick auf die Skyline Montréals und auch die Parkanlage hier ist einfach schön und beruhigend.
Nach einer kurzen Wanderung haben wir dann auch das "Gipfelkreuz" erklimmt.

Die Photos des Tages gibts es hier zu sehen:
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Friday, May 13, 2011

International Language School of Canada

TGIF!
"So derle jetzetle..." Nachdem die erste Woche meines Intensiv-Französischsprachkurses vorbei ist (Freitag Nachmittags finden keine Kurse statt) ein kurzes Fazit...
Typischerweise stehe ich morgens gegen 7:20-30 auf, mach mir einen Kaffee (während der durchläuft dusch ich mich), ess mein Müsli und verlasse so gegen 8:10Uhr unsere Bude.
Der 129-Bus hält fast direkt vor der Haustüre. Entweder nehm ich den 8:11-er oder 8:18-er Bus. Ersterer ist bisher immer 3-5 Minuten zu spät und voll gewesen, letzterer war zwar auch ein paar Minuten zu sp ät, dafür hatte ich dann aber für die 20 Minuten lange fahrt Richtung Downtown einen Sitzplatz. Am Kongresszentrum (Palais des Congres) steig ich dann aus und hab dann noch ca. 7 Minuten zu Fuß bis zur Rue St. Nicolas, wo meine Sprachschule liegt.
Die Kurse beginnen pünktlich um 9.00 Uhr. Verwunderlicherweise sind die Deutschen und Schweizer schon 10 vor 9 da, die Südamerikaner trudeln dann so bis 10 nach 9 ein.
Die Mehrheit er Schüler ist von Mittel- und Südamerika, insbesondere Brasilien und Kolumbien...Auch wenn es eigentlich "strikte" Regeln gibt, dass auf dem "Campus" (der 3. Stock des Gebäudes) mit den knapp 40 Unterrichtsräumen ausschließlich English bzw. Französisch gesprochen werden darf, könnte man fast meinen man wäre auf einer High School in Sao Paolo.

Vormittags stehen 3 Stunden (mit 15 Minuten Pause) auf dem Studenplan. Dort werden die Inhalte vermittelt. Wir haben diese Woche zum Beispiel das Conditionnel, y/en, Imperfait und Plus-que-Parfait durch genommen. Die Lehrerin ist sehr engagiert, spricht sehr deutlich, nimmt alle mit und es arbeiten auch alle gerne mit. Kurz um - das passt!

Am Nachmittag habe ich dann von 1-2:30 pm einen Konversationskurs, in dem aktuelle Geschehnisse oder aber auch alle mögliche andere Themen "diskutiert" werden sollen. In diesem Kurs ist die Motivation bei einigen "Klassenkameraden" nicht die beste, was das Ganze dann ein bisschen zäh macht. Außerdem tu ich mich noch relativ schwer ganz spontan an Gesprächen teilzunehmen - aber das wird schon :)

Der letzte Kurs - Vocabulaire - geht von 2:45 - 4 pm und war -zumindestens in der ersten Woche - nicht gerade effektiv. Den Lehrer versteh ich nur sehr schwer (starker Quebecoise - Akzent) und so wirklich LERNEN kann man die angesprochenen Vokabeln nicht, da man keine Arbeitsblätter mit den Vokabln bekommt, damit man sie bspw. am Abend daheim nochmal anschauen könnte.

Um 4pm gehts dann zu Fuß zum Victoria Square, da dort eine Haltestelle der orangen U-Bahnlinie ist. Die nehm' ich in Richtung Cote-Ventu und fahr damit bis Snowdon. Dort wechsele ich in/auf die blaue Linie und 3 Stationen später steig ich in Eduard-Montpetit aus. Lauf dann noch ca. 3 Minuten und bin dann an unserem Gebäde - das sinnigerweise Le Mozart - heißt.
Ach ja - mitterweile haben Cindy und ich auch Handys... und einen Schlüssel für unser Postfach. Wer also unsere Postaddresse haben will... einfach kurz ne e-mail an mich ;)

Gegen 16:40 bin ich dann daheim und warte sehnsüchtig auf Cindy :) Cindy arbeitet bis um 4pm braucht aber ein bisschen länger, da sie sowohl einen Bus aus auch die Metro nehmen muss um heimzukommen.

Dann folgt der Alltag... z.B.Lebensmittel einkaufen... nachdem wir über die Preise in den meisten Läden doch etwas überrascht waren (teuer!) haben wir mittlerweile ein, zwei Läden gefunden, in denen die Preise vergleichbar mit den Ladenpreise in Deutschland sind (dank des relativ guten Wechselkurses).

Ich werde jetzt dann Cindy von der Arbeit abholen, da wir danach zu Ikea wollen. Wird ein Abenteuer - Ikea mit Bus und U-Bahn. Naja, wie immer vor Ikea sagt man sich - EIGENTLICH brauchen wir ja FAST NIX... werden wir ja dann sehen... Zumindest einen Bezug für die Couch brauchen wir :)

Ich wünsch' euch allen ein schönes Wochenende und viel Spaß beim Bilder anguggen:


Friday, May 6, 2011

Welcome to Canada

Aus dem “Welcome to Canada – What you should know” Handbuch des “Citizenship and Immigration Canada Department” (ausgehändigt bei der Beantragung der Social Identification Number)

Getting to know Canada

The Canadian way of life

Satz, Seite 1: Canada is an immense country.

Damit das auch gleich klar is!

Sources of information

Using the telephone

S. 18:

Canadians like to use the telephone for communicating. They talk on the telephone everywhere – at home, on the street, in telephone booths. You will find that telephone books are great sources of information. Most of the important telephone numbers you need can be found in alphabetical order in the telephone book.

Using computers:

S. 22

A great deal of helpful information is now available through the Internet, a worldwide resource and information system. You don’t need to own a computer of have Internet access at home to use it. You can often use the Internet (or “surf the Web,” as Canadians like to say) free of charge at your local public library (you must reserve a time slot), community centre, school, immigrant-serving organizations or Service Canada Centre. Useful information can be found on various “websites”, which are like codes or addresses on the Internet.

Finding a place to live

Getting a telephone

S. 30

You will want to get a telephone installed quickly so that you can reach people and the services you need from the comfort of your home. (…)

Remember: Canada is a very large country, so even when you’re calling within the same province or city, long-distance charges might apply.

Buying food and other supplies

S. 31

In the first few days you may (!!!) need a few supplies, like food and extra clothing.

Stores in Canada may be set up a little differently than what you have experienced in other countries.

Most Canadian stores have central cashiers where you pay for your goods, but the can be hard to find. Grocery stores usually have rows of cashiers at the entrance to the store, and you bring your goods to the cash, line up and pay.

Department stores, which sell a variety of products, are sometimes set up this way too.

Other stores have cashiers set up in different places around the store, and you pay at nearest cash.

You will receive a paper receipt for whatever you buy, and this is your “proof of payment”. Many stores in Canada have metal shopping carts (!!!) where you can put your purchases as you make your way through the store to the cashier.

Many Canadian stores are grouped together in large shopping malls, so you can do all your shopping in one place. Remember that each store has its own cash register where you pay for your purchases.

Many places in Canada also have large open-air markets where you can buy fresh fruits and vegetables from local farmers. You pay for your purchases as you go along, from the farmers at each “stand.”

Und nun mein “Lieblingsbereich"

Protecting your money

S.33

Banks and other financial institutions

Most Canadians keep their money in the bank. A bank account is a safe place to keep your money [is it?]. Banks let you write cheques, earn interest, apply for credit and pay your bills. These kinds of financial services are also offered by credit unions, caisses populaires and trust companies.

Using bank machines

Many Canadians now use automated banking machines, known as ATMs, to do most of their banking. It’s like a self-service bank, one that’s “open” 24 hours a day, seven days a week. With a bank card, you can use these machines to get cash from your accounts, to pay bills, to deposit cheques, and so on. You will likely pay a small fee for this service.

S.34

Applying for credit

Getting credit means that you borrow money to buy something now and pay it back later, with interest.

Interest is the fee charged for using the money. Interest rates can be quite high, so you should be careful how you use credit.

Credit comes in many forms: credit cards, lines of credit, mortgages and loans. You can apply for credit cards at banks and trust companies. These cards allow you to buy items on credit and be billed for them within a month. If you pay the full amount back by the due date, you won’t be charged any interest.

S.35

Telemarketing

You may get calls from people who are trying to sell you something. They may be honest, but they might not be (!!!).

The best way to protect yourself is never to give out any personal or financial information to anyone over the telephone. If you feel uneasy about the caller, JUST HANG UP.


Na dann kann ja nix mehr schief gehn!

Es geht voran :)

Wir haben unsere Unterkunft bis Ende August gefunden!
In einer schönen Nachbarschaft, nahe der U-Bahn, in einem ruhigen Gebäude (viele ältere Mitbürger) im 5. Stock mit Balkon (Ausblick auf Kirche).
Der Bus, der mich dann in die Innenstadt zu meiner Sprachschule fährt hält direkt vor der Haustüre, also auch das ist optimal. Untertags ist zwar ein bisschen der Verkehr zu hören, aber in der Nacht ist es richtig ruhig und stört nicht wirklich.

Die Wohnung ist relativ groß hat eine geräumige Küche und Wohnzimmer mit L-Couch, Bad und Schlafzimmer. Wenn wir alles eingeräumt haben, gibts dann auch mal Phots, keine Sorge... Wer uns besuchen will, kann gerne komme, auf der Couch sollte man gut schlafen können...
Wir zahlen 950 CAD im Monat, das entspricht derzeit ca. 680 Euro. Darin enthalten sind alle Nebenkosten, wie Heizung, Wasser, Strom und Internet. Um einen Fernseher(+ -anschluss) müssen wir uns noch kümmern...Dafür haben wir einen großen Kühlschrank, Herd, Backofen, Mikrowelle und ausreichend Geschirr und Besteck.

Am Mittwoch Abend wurde der Zwischenmietvertrag unterschrieben und danach noch "schnell mit der U-Bahn" zu Walmart gefahren, um "Bettzeugs" zu kaufen (Decke, Kissen + Bezüge). Und danach haben wir die ersten Gepäcksachen von Audes Wohnung in unsere Wohnung gebracht...den Rest unserer hab ich dann am Donnerstag noch geholt.

Gestern Abend sind wir dann noch zur Bank of Montreal um einen Student-Bank-Account zu eröffnen...das war deutlich unkomplizierter als erwartet. Der Account ist umsonst für uns beide (ich hab ja noch n gültigen Studentenausweis) - jetzt fehlen uns nur noch Handys...

Heute Abend geht's nach Cindy's Feierabend nochmals zu Walmart um mal ein paar Lebensmittel fürs Wochenende einzukaufen...und am Wochenende lassen wir nach der aufregenden ersten Woche glaub ich einfach mal 5 grade sein.

Monday, May 2, 2011

Auf Wohnungssuche...

Eine möblierte Wohnung in Montréal zu finden - für 6 Monate, möglichst an der "orangenen Metrolinie", aber trotzdem ruhig - ist gar nicht mal so einfach wie man denken könnte.
Cindy und ich haben fast den ganzen Samstag und Sonntag damit verbracht passende Wohnungen zu finden und sind deshalb auch durch die ein oder anderen Viertel gelaufen.
Noch haben wir nichts 100% passendes gefunden, aber wir sind guter Dinge bald "sesshaft" zu werden...
Die ersten Bilder gibt es hier.
Heute sind wir um 5:30 aufgestanden, da Cindy's erster Praktikum-Tag um 8Uhr begann. Die Firma für die sie arbeitet liegt etwas südwestlich von Downtown-Montréal, ist aber mit Metro und dann Bus gut zuerreichen - von Aude's (Freundin von Cindy) Bude allerdings in gut 1h20.
Da wir lieber zu früh als zu spät ankommen wollten, und auch noch die Monatskarte für U-Bahn und Bus kaufen mussten (ca. 55 Euro pro Person und Monat) war die Nacht halt "a weng" kürzer.

Später werden wir noch unsere Social Identificaiton Number abholen, damit wir auch endlich ein Bankkonto eröffnen können, (legal) arbeiten dürfen und uns auch ein Handy kaufen können... dann geht die Wohnungssuche weiter...

Drückt uns die Daumen, dass wir "was g'scheites" finden :)

Sunday, May 1, 2011

Paris-Montréal

Nach einer relativ gemütlichen Nacht – wenn man bedenkt dass in einer 2-er WG mit 2 Betten insgesamt 5 Personen (Freunde von Fred) schliefen – sind wir mit der Metro zur Alten Oper gefahren und von dort aus mit dem “Express-Bus” an den Charles de Gaulle-Flughafen.

Dort konnten wir ziemlich zügig einchecken und nach einem kleinem Snack auch schon durch die Sicherheitskontrolle. Als Boarding-Time war 12:40 Uhr angegeben, also 90 Minuten vor Abflug (14:10). In der großen Wartehalle gabs nicht nur 15 Minuten kostenloses WiFi sondern an ne Playstation 3 zum Zeitvertrieb.

Mit dem Bus gings unter strömenden Regen raus zum Rollfeld und ab in den Airbus.

Überpünktlich ging der Flug dann auch los, der On-Board Service war prima (Air Transat), die zwei gezeigten Filme (RED und noch irgendne Schnulzen-Komödie) war auch ok…für den Preis (410 Euro hin- und zurück): top!

In Kanada angekommen erstmal ne - wie von USA-Reisen gewohnt – lange Menschenschlage vor der Passkontrolle. Aber das ging dann doch relativ zügig und schon waren wir im Immigration Waiting Room um unsere Arbeitserlaubnis abzuholen.

Nachdem meine Nummer aufgerufen wurde, und ich alleine zu einer Beamtin zulief, fragte mich diese ob ich denn nicht mit der Frau “dahinten” zusammen bin. Als ich dies zwar bejahte, aber sagte, dass wir unterschiedliche Visa beantragt hatten meinte dieser nur: “pff, it’s ok.”

Also stehen Cindy und ich topvorbereitet, aber leicht nervös vor der Beamtin. Haben wir auch alle nötigen Dokumente dabei?! Was wenn nicht?!

Die Dame schaut sich unsere Pässe an und unsere “letter of introduction” und… das wars.

Sie wollte weder ne Auslandskrankrenversicherung sehn, noch ne Praktikumsbestätigung, oder ein Rückreiseticket – nichts. Na gut, die scheinen Arbeitskräfte zu brauchen…

Nachdem wir unser Gepäck geschnappt haben gings mit dem Express-Bus Richtung Downtown Montréal und dann mit der Metro bis kurz vor die Wohnung von Aude – einer Freundin von Cindy, die seit über 3 Jahren in Kanada lebt.

Nach kurzer Erholungspause gings dann mit der Metro noch mal in die Innenstadt, um erste Impresssion von der Stadt zu bekommen. Und ich muss sagen, bisher gefällt mir Montréal richtig gut.

Abendessen gabs in nem typsichen Burger&Steaks Restaurant... dann noch eine kurze Big Bang –Episode und um 10Uhr abends (4Uhr MESZ) gaben die Augenlider auf – und wir schliefen tief und fest...

Wer einmal eine Reise tut...

Donnerstag, 28.4.2011

Nachdem verwunderlicherweise schon am Vortag alles gepackt war (!), war die Abreise aus Schwabmünchen ziemlich entspannt…

Da ich in Augsburg nur 6 Minuten zum umsteigen gehabt hätte - und doch ein wenig Gepäck bei mir hatte (22.4kg Koffer, Rucksack und Laptopcase) – habe ich mich von meinem Bruder und meiner Mama an den Augsburger Hbf fahren lassen.

Diesen Aufwand hätten wir uns sparen können, da mein Zug von Augsburg nach Stuttgart 15 Minuten Verspätung hatte… Naja, dafür hatte ich dann ein ganzes 6-er Abteil für mich alleine.

Nachdem ich den Schaffner gefragt hatte, ob ich den TGV in Stuttgart erreichen werde (hätte 7 Minuten zum umsteigen gehabt), meinte dieser es ist SEHR REALISTISCH, dass es klappt.

Nun gut, bei der Einfahrt in den Stuttgarter Hbf kommt dann die kaum verständliche Durchsage: ”Reisende nach Paris sollen in diesem Zug bis Mannheim bleiben, und dann von dort aus mit einem ICE fahren”. Na gut. In Mannheim angekommen, wartete der ICE auf dem Gleis nebenan, schnell rein und und der Zug fährt los. Über Kaiserslautern (ich sah zum ersten Mal den Betzenberg), Saarbrücken gings nach Frankreich und dann nach Paris Est, wo Cindy mich dann am Bahnsteig abholte.

Vom Bahnhof gings dann mit der Metro Richtung Eiffelturm, da dort in der Nähe Fred (der Freund von Cindy’s bester Freundin) in einer 2er-WG wohnt.

Nach ein paar Runden Rock DJ auf der Wii (da bin bin ich aber mal sowas von überfordert!), gings dann Richtung Bastille in ein (Studenten-)Kneipenviertel auf ein Bierchen und einen Beirut-Kebab – mann war der lecker.

Gegen 1 warn wir dann wieder “daheim” und nahmen uns erstmal ne Tüte Schlaf.

Tuesday, April 26, 2011

Der Countdown läuft...

Auf dieser Seite werde ich die Erlebnisse meines Working-Holiday Aufenthalts in Montreal mitteilen...