Friday, May 13, 2011

International Language School of Canada

TGIF!
"So derle jetzetle..." Nachdem die erste Woche meines Intensiv-Französischsprachkurses vorbei ist (Freitag Nachmittags finden keine Kurse statt) ein kurzes Fazit...
Typischerweise stehe ich morgens gegen 7:20-30 auf, mach mir einen Kaffee (während der durchläuft dusch ich mich), ess mein Müsli und verlasse so gegen 8:10Uhr unsere Bude.
Der 129-Bus hält fast direkt vor der Haustüre. Entweder nehm ich den 8:11-er oder 8:18-er Bus. Ersterer ist bisher immer 3-5 Minuten zu spät und voll gewesen, letzterer war zwar auch ein paar Minuten zu sp ät, dafür hatte ich dann aber für die 20 Minuten lange fahrt Richtung Downtown einen Sitzplatz. Am Kongresszentrum (Palais des Congres) steig ich dann aus und hab dann noch ca. 7 Minuten zu Fuß bis zur Rue St. Nicolas, wo meine Sprachschule liegt.
Die Kurse beginnen pünktlich um 9.00 Uhr. Verwunderlicherweise sind die Deutschen und Schweizer schon 10 vor 9 da, die Südamerikaner trudeln dann so bis 10 nach 9 ein.
Die Mehrheit er Schüler ist von Mittel- und Südamerika, insbesondere Brasilien und Kolumbien...Auch wenn es eigentlich "strikte" Regeln gibt, dass auf dem "Campus" (der 3. Stock des Gebäudes) mit den knapp 40 Unterrichtsräumen ausschließlich English bzw. Französisch gesprochen werden darf, könnte man fast meinen man wäre auf einer High School in Sao Paolo.

Vormittags stehen 3 Stunden (mit 15 Minuten Pause) auf dem Studenplan. Dort werden die Inhalte vermittelt. Wir haben diese Woche zum Beispiel das Conditionnel, y/en, Imperfait und Plus-que-Parfait durch genommen. Die Lehrerin ist sehr engagiert, spricht sehr deutlich, nimmt alle mit und es arbeiten auch alle gerne mit. Kurz um - das passt!

Am Nachmittag habe ich dann von 1-2:30 pm einen Konversationskurs, in dem aktuelle Geschehnisse oder aber auch alle mögliche andere Themen "diskutiert" werden sollen. In diesem Kurs ist die Motivation bei einigen "Klassenkameraden" nicht die beste, was das Ganze dann ein bisschen zäh macht. Außerdem tu ich mich noch relativ schwer ganz spontan an Gesprächen teilzunehmen - aber das wird schon :)

Der letzte Kurs - Vocabulaire - geht von 2:45 - 4 pm und war -zumindestens in der ersten Woche - nicht gerade effektiv. Den Lehrer versteh ich nur sehr schwer (starker Quebecoise - Akzent) und so wirklich LERNEN kann man die angesprochenen Vokabeln nicht, da man keine Arbeitsblätter mit den Vokabln bekommt, damit man sie bspw. am Abend daheim nochmal anschauen könnte.

Um 4pm gehts dann zu Fuß zum Victoria Square, da dort eine Haltestelle der orangen U-Bahnlinie ist. Die nehm' ich in Richtung Cote-Ventu und fahr damit bis Snowdon. Dort wechsele ich in/auf die blaue Linie und 3 Stationen später steig ich in Eduard-Montpetit aus. Lauf dann noch ca. 3 Minuten und bin dann an unserem Gebäde - das sinnigerweise Le Mozart - heißt.
Ach ja - mitterweile haben Cindy und ich auch Handys... und einen Schlüssel für unser Postfach. Wer also unsere Postaddresse haben will... einfach kurz ne e-mail an mich ;)

Gegen 16:40 bin ich dann daheim und warte sehnsüchtig auf Cindy :) Cindy arbeitet bis um 4pm braucht aber ein bisschen länger, da sie sowohl einen Bus aus auch die Metro nehmen muss um heimzukommen.

Dann folgt der Alltag... z.B.Lebensmittel einkaufen... nachdem wir über die Preise in den meisten Läden doch etwas überrascht waren (teuer!) haben wir mittlerweile ein, zwei Läden gefunden, in denen die Preise vergleichbar mit den Ladenpreise in Deutschland sind (dank des relativ guten Wechselkurses).

Ich werde jetzt dann Cindy von der Arbeit abholen, da wir danach zu Ikea wollen. Wird ein Abenteuer - Ikea mit Bus und U-Bahn. Naja, wie immer vor Ikea sagt man sich - EIGENTLICH brauchen wir ja FAST NIX... werden wir ja dann sehen... Zumindest einen Bezug für die Couch brauchen wir :)

Ich wünsch' euch allen ein schönes Wochenende und viel Spaß beim Bilder anguggen:


1 comment:

  1. Danke Toby für's ändern des Blog Styles :).Jetzt kann ich alte Frau das auch besser lesen!
    LG Otti

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