Sunday, May 1, 2011

Paris-Montréal

Nach einer relativ gemütlichen Nacht – wenn man bedenkt dass in einer 2-er WG mit 2 Betten insgesamt 5 Personen (Freunde von Fred) schliefen – sind wir mit der Metro zur Alten Oper gefahren und von dort aus mit dem “Express-Bus” an den Charles de Gaulle-Flughafen.

Dort konnten wir ziemlich zügig einchecken und nach einem kleinem Snack auch schon durch die Sicherheitskontrolle. Als Boarding-Time war 12:40 Uhr angegeben, also 90 Minuten vor Abflug (14:10). In der großen Wartehalle gabs nicht nur 15 Minuten kostenloses WiFi sondern an ne Playstation 3 zum Zeitvertrieb.

Mit dem Bus gings unter strömenden Regen raus zum Rollfeld und ab in den Airbus.

Überpünktlich ging der Flug dann auch los, der On-Board Service war prima (Air Transat), die zwei gezeigten Filme (RED und noch irgendne Schnulzen-Komödie) war auch ok…für den Preis (410 Euro hin- und zurück): top!

In Kanada angekommen erstmal ne - wie von USA-Reisen gewohnt – lange Menschenschlage vor der Passkontrolle. Aber das ging dann doch relativ zügig und schon waren wir im Immigration Waiting Room um unsere Arbeitserlaubnis abzuholen.

Nachdem meine Nummer aufgerufen wurde, und ich alleine zu einer Beamtin zulief, fragte mich diese ob ich denn nicht mit der Frau “dahinten” zusammen bin. Als ich dies zwar bejahte, aber sagte, dass wir unterschiedliche Visa beantragt hatten meinte dieser nur: “pff, it’s ok.”

Also stehen Cindy und ich topvorbereitet, aber leicht nervös vor der Beamtin. Haben wir auch alle nötigen Dokumente dabei?! Was wenn nicht?!

Die Dame schaut sich unsere Pässe an und unsere “letter of introduction” und… das wars.

Sie wollte weder ne Auslandskrankrenversicherung sehn, noch ne Praktikumsbestätigung, oder ein Rückreiseticket – nichts. Na gut, die scheinen Arbeitskräfte zu brauchen…

Nachdem wir unser Gepäck geschnappt haben gings mit dem Express-Bus Richtung Downtown Montréal und dann mit der Metro bis kurz vor die Wohnung von Aude – einer Freundin von Cindy, die seit über 3 Jahren in Kanada lebt.

Nach kurzer Erholungspause gings dann mit der Metro noch mal in die Innenstadt, um erste Impresssion von der Stadt zu bekommen. Und ich muss sagen, bisher gefällt mir Montréal richtig gut.

Abendessen gabs in nem typsichen Burger&Steaks Restaurant... dann noch eine kurze Big Bang –Episode und um 10Uhr abends (4Uhr MESZ) gaben die Augenlider auf – und wir schliefen tief und fest...

1 comment:

  1. klingt schön entspannt. Wünsch euch eine schöne Zeit in Montréal. Was machst du denn eigentlich dort? Arbeitest du auch oder erkundest du "nur" die Stadt?

    ReplyDelete